Tickets für Polit Talk 2026 sichern

Am 11. Mai 2026 findet der Polit Talk des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt statt. Vertreter der Parteien werden zu ihren agrar- und wirtschaftspolitischen Positionen für den ländlichen Raum in einem zügig moderierten Ablauf befragt, wie gewohnt im K6 Seminarhotel in Halberstadt. In rund 90 Minuten werden viele Themen besprochen und Standpunkte der Parteien hinterfragt, vor dem Hintergrund der Landtagswahl im Herbst.

Dieses Jahr im Podium:

  • Sven Schulze (CDU), Ministerpräsident Sachsen-Anhalt und Spitzenkandidat
  • Daniel Roi (AFD), Mitglied des Landtages Sachsen-Anhalt und Kandidat
  • Wenke Dargel (Die Linke), wiss. Mitarbeiterin im Landtag und Kandidatin
  • Dr. Falko Grube (SPD), Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Landtagsfraktion und Landtagsabgeordneter
  • Susan Sziborra-Seidlitz (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), Co-Landesvorsitzende und Spitzenkandidatin
  • Dr. Lydia Hüskens (FDP), Ministerin Sachsen-Anhalt und Spitzenkandidatin
  • Thomas Schulze (BSW), Co-Landesvorsitzender und Spitzenkandidat

Für die Teilnahme ist wie in den Vorjahren der Erwerb eines Tickets erforderlich, bestellbar über die Seite der Agrardienste Sachsen-Anhalt: www.agrardienstesachsenanhalt.de/online-shop/tickets/polit-talk-2026

Gutachten: Sonderregelung beim Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte zulässig

Ein neues Rechtsgutachten kommt zu dem Ergebnis, dass ein branchenspezifischer Abschlag von 20 Prozent auf den gesetzlichen Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte in der Landwirtschaft rechtlich möglich ist. Laut Gutachter verstößt eine solche Regelung weder gegen das Grundgesetz noch gegen europäisches Recht und könnte für besonders betroffene Bereiche wie Obst-, Gemüse- und Weinbau sogar notwendig sein. Begründet wird das damit, dass zu hohe Lohnkosten sonst Arbeitsplätze gefährden, Anbauflächen schrumpfen lassen und die heimische Versorgung mit Obst, Gemüse und Wein schwächen. Ein moderater Abschlag soll deshalb Beschäftigung sichern und gleichzeitig eine verbindliche Lohnuntergrenze für Saisonarbeitskräfte erhalten.

Das Gutachten wurde im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt (unten). In Auftrag gegeben wurde das Gutachten von dem Deutschen Bauernverband e.V. (DBV), dem Gesamtverband der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände e.V. (GLFA), der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO), dem Deutschen Raiffeisenverband e.V. (DRV), den Familienbetrieben Land und Forst e.V. (FabLF), der Union der Deutschen Kartoffelwirtschaft e.V. (UNIKA), dem Deutschen Weinbauverband e.V. (DWV) sowie dem Zentralverband Gartenbau e.V. (ZVG).

Die Pressemitteilung des DBV finden Sie über diesen Link.

 

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CO2-Besteuerung beim Diesel aussetzen

„Die aktuellen Kostensteigerungen können von der Landwirtschaft schlichtweg nicht getragen werden“, warnt DBV-Präsident Joachim Rukwied.

Der Irankrieg und die aktuellen wirtschaftlichen Auswirkungen sind nicht zu übersehen, die Preise an den Tankstellen sind nach oben geschossen. Auch die Stickstoffdüngerpreise zogen deutlich an. Der Bauernverband sieht die Bundespolitik in der Pflicht, die Landwirtinnen und Landwirte bei den exorbitanten Dieselkosten zu entlasten. Dafür gibt es bei der CO₂-Abgabe Möglichkeiten. Der Bauernpräsident fordert die Bundesregierung deshalb auf, die CO₂-Besteuerung beim Diesel für die Landwirtschaft und die gesamte Wirtschaft temporär zeitnah auszusetzen. Das würde Bereichen wie der Landwirtschaft und dem Transportgewerbe eine spürbare Erleichterung bringen, die notwendig ist.

Rukwied erklärte: „Unsere Kosten für Betriebsmittel oder Energie steigen deutlich an, gleichzeitig haben wir bei den meisten landwirtschaftlichen Produkten Tiefstpreise. Das passt nicht zusammen. Gerade jetzt für die Frühjahrsbestellung sind die sprunghaften Preissteigerungen beim Diesel besonders schmerzhaft.“

Die Pressemitteilungen des DBV können über folgende Seite abonniert werden: https://www.bauernverband.de/presse-medien/newsletter-pressemitteilungen

Berliner Erklärung gegen Kappung und Degression

Die Ost-Agrarminister und Ost-Bauernverbände haben sich am Sonntagabend (18. Januar), im Rahmen der Grünen Woche, gegen die geplante Kappung und Degression der Agrarförderung ausgesprochen. In einer gemeinsamen „Berliner Erklärung“ heißt es dazu: Die Ansätze zur Kappung und Degression ignorieren Arbeitskräfteeinsatz, Wertschöpfung, regionale Verantwortung und Beschäftigungswirkung und führen insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern zu einer systematischen Benachteiligung leistungsfähiger Betriebe.

Die von der EU geplanten Instrumente benachteiligen die historisch gewachsenen Strukturen in Ostdeutschland und gefährden diese damit in ihrem Bestand. Diese Betriebe sind in den ostdeutschen Bundesländern jedoch die größten Flächenbewirtschafter sowie Tierhalter und damit ganz wesentliche Akteure in der Produktion hochwertiger Nahrungsmittel und für den Erhalt der Kulturlandschaften und des ländlichen Raums.

Olaf Feuerborn, Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, fordert: „In der GAP dürfen die landwirtschaftlichen Strukturen im Osten Deutschlands nicht benachteiligt werden. Verbände und Ministerien lehnen Kappung und Degression klar ab! Wir fordern eine starke 1. Säule, mehr Anreize und mehr Flexibilität.“

Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Landwirtschaftsminister Sven Schulze betont in einer Pressemitteilung: „Im Bereich der Einkommensgrundstützung würde das Land nach derzeitigem Stand rund 40 Prozent der Mittel verlieren. Von der geplanten Degression wären in Sachsen-Anhalt rund die Hälfte unserer Betriebe und fast 95 Prozent der verfügbaren landwirtschaftlichen Fläche betroffen. Brüssel muss verstehen, dass wir das nicht hinnehmen werden. Die Gemeinsame Agrarpolitik ab 2028 muss Einkommen sichern, Wettbewerbsfähigkeit erhalten und dabei die realen Strukturen unserer Landwirtschaft anerkennen. Kappung, Degression und Bedürftigkeitsprüfungen lehnen wir entschieden ab. Jeder Hektar muss gleich viel wert sein. Wer leistungsfähige Betriebe schwächt, gefährdet Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Stabilität im ländlichen Raum.“

Link zur „Berliner Erklärung“

Landwirtschaft erfordert Wirtschaftlichkeit!

Jahresauftakt-Pressekonferenz 2026 des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V.

Der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. hat bei seiner Pressekonferenz am 14. Januar 2026 die wirtschaftliche Lage in den Mittelpunkt gestellt. Hohe Betriebsmittelkosten, steigende Löhne und höhere Finanzierungskosten treffen die landwirtschaftlichen Betriebe. Aus Sicht des Verbandes braucht es politische Entscheidungen, die bessere Planungssicherheit schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit deutlich stärken.

„Entscheidend ist, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unsere Betriebe positiv entwickeln. Wenn Kosten weiter steigen, geraten Investitionen, Betriebsnachfolge und am Ende auch die Versorgungssicherheit unter Druck. Deshalb müssen politische Entscheidungen die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion stärken“, sagt Olaf Feuerborn, Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V.

Der Verband begrüßt, dass die Bundesregierung die Agrarpolitik im vergangenen Jahr neu ausgerichtet hat und erste Verbesserungen umgesetzt wurden, etwa durch die Weiterführung des Agrardiesels und die Abschaffung der Stoffstrombilanz. Gleichzeitig bleibt der finanzielle Spielraum begrenzt und der nötige Abbau von Bürokratie stockt weiterhin: Der Vorstand verwies auf die anhaltend hohe Belastung durch relativ teure Betriebsmittel wie Dünger, Pflanzenschutz, Saatgut und Futtermittel. Energiepreise wirken auf alle Arbeitsschritte, zugleich steigen Lohnkosten. Viele Kosten sind kurzfristig kaum beeinflussbar. Das bremst Investitionen und erhöht das Risiko in den Betrieben.

Weitere Themen waren die wirtschaftliche Situation in der Tierhaltung, die Entwicklungen in den Bereichen Pflanzenschutz und Düngung, das Thema Wolf sowie der Generationswechsel in der Landwirtschaft.

 

Kein Preiskampf mit Lebensmitteln!

Der starke Preisrutsch bei Butter im Lebensmitteleinzelhandel sorgt bundesweit für Kritik aus der Landwirtschaft. Der Deutsche Bauernverband hat die erneuten Preissenkungsrunden bei Markenbutter Anfang Dezember 2025 als schlichtweg inakzeptabel bewertet. Nach Auffassung des DBV wird Butter zum Lockangebot gemacht, um die Kunden für das Weihnachtsgeschäft zu locken. Das setze die gesamte Wertschöpfungskette unter Druck und widerspricht zudem den Forderungen nach mehr Tierwohl.

In diesem Zusammenhang steht auch eine Anfrage an das Bundeskartellamt. Der Bayerische Bauernverband will die aktuellen Butterpreise vom Bundeskartellamt überprüfen lassen. Bereits im November hat der Sonderbericht der Monopolkommission zur Wettbewerbssituation in der Lebensmittellieferkette und die Konzentration im Lebensmitteleinzelhandel und in Teilen der Nahrungsmittelindustrie kritisiert. „Die Macht des Lebensmitteleinzelhandels und teilweise der Hersteller ist zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher deutlich gestiegen, während die Landwirtschaft oft den Weltmarktrisiken ausgesetzt ist“, erklärt Tomaso Duso, Vorsitzender der Monopolkommission. Der Bauernverband sieht darin einen klaren Auftrag an die Politik, die Position der landwirtschaftlichen Betriebe in der Kette zu stärken und faire Wettbewerbsbedingungen zu sichern. Der DBV spricht sich dabei unter anderem für eine wirksame Aufsicht in der Lebensmittellieferkette aus.

Der Bauernverband Sachsen-Anhalt hat sich in diesem Zusammenhang u.a. im MDR geäußert.
Bauernpräsident Olaf Feuerborn im Interview

EUDR: Trologeinigung bei EU-Entwaldungsverordnung

Am Abend des 04.12.2025 haben EU-Kommission, Rat und EU-Parlament eine Einigung für eine Verschiebung und eine gezielte Revision der Verordnung zu entwaldungsfreien Produkten (EUDR) erzielt.

Kernpunkt ist die Vereinfachung des Sorgfaltspflichtverfahrens, sodass zukünftig eine Sorgfaltspflichten-Erklärung ausschließlich von Unternehmen getätigt werden muss, die Produkte erstmals auf den EU-Markt bringen. Nachgelagerte Bereiche sind dazu verpflichtet, die Referenznummer dieser Erklärung zu speichern, müssen diese jedoch nicht weitergeben. Für Klein- und Kleinstbetriebe wird die Pflicht auf eine einmalige vereinfachte Erklärung reduziert, sodass diese eine eindeutige Kennung erhalten, welche für die Rückverfolgbarkeit ausreicht. Zudem wird die Anwendung der Verordnung um ein weiteres Jahr verschoben. Demnach gilt die EUDR für alle Unternehmen erst ab dem 30.12.2026 und Kein- und Kleinstbetriebe erhalten einen zusätzlichen sechsmonatigen Zeitpuffer.

Weiterhin soll die Europäische Kommission bis zum 30. April 2026 einen Bericht zur weiteren Vereinfachung und möglicher Gesetzesvorschläge vorlegen. Das Ergebnis der Trilogeinigung muss nun Rat und EU-Parlament formell angenommen werden, bevor die Verschiebung in Kraft treten kann und somit die bisherige EUDR ersetzt.

Die Generalsekretärin des Deutschen Bauernverbandes, Stefanie Sabet, begrüßte die Verschiebung und die Prüfung substanzieller Vereinfachungen: „Diese Verschiebung war notwendig, denn gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Der globale Waldschutz ist ein unterstützenswertes Ziel, er darf aber nicht zum bürokratischen Mühlstein für die Land- und Forstwirte in Deutschland werden."

Henriette Krause

Agrardiesel ab 2026 wieder in ursprünglicher Höhe

Die teilweise Rückerstattung der Energiesteuer auf Diesel ist für die Wettbewerbsfähigkeit unserer Landwirtinnen und Landwirte weiterhin von großer Bedeutung. Deshalb ist es richtig, dass die Bundesregierung die Agrardiesel-Rückvergütung wieder herstellt. Ab dem 1. Januar 2026 erhalten land- und forstwirtschaftliche Betriebe erneut 21,48 Cent pro Liter Diesel zurück. Das schafft Planungssicherheit und entlastet die Betriebe spürbar.

Deutschland zählt im EU-Vergleich zu den Standorten mit hohen Produktionskosten, u.a. bei Kraftstoffen, Energie und Löhnen. Die Agrardiesel-Rückvergütung mildert diese Nachteile und stärkt die heimische Erzeugung. Der Schritt setzt die jüngsten Ankündigungen des Bundeslandwirtschaftsministeriums um und korrigiert die zuvor beschlossenen Kürzungen.

Der Berufsstand hat sich dafür mit Nachdruck eingesetzt. Die Bauernverbände begrüßen die Entscheidung ausdrücklich: Sie werten die Rückkehr zur vollen Rückvergütung als einen Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit und zu stabilen, regionalen Wertschöpfungsketten. Konkrete Berechnungen zeigen: Die Maßnahme entspricht einer Entlastung in Höhe von 21,48 Cent je Liter – je nach Dieselverbrauch summiert sich das zu erheblichen Beträgen in den Betrieben.
Wichtig ist dabei die Einordnung: Die Agrardiesel-Rückvergütung ist keine „Subvention“ im klassischen Sinn, sondern ein steuerlicher Ausgleichsmechanismus für spezifische Rahmenbedingungen der Land- und Forstwirtschaft. Diese Differenzierung ist in der öffentlichen Debatte zentral.

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, begrüßt sehr, dass die Abgeordneten im Deutschen Bundestag für die Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung stimmen: „Die Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung ist ein Erfolg unseres gesamten Berufsstandes. Gemeinsam haben wir demonstriert, als Verband sind wir politisch drangeblieben und haben mit guten Argumenten überzeugt. Dies ist ein wichtiger Schritt, die Wettbewerbsfähigkeit unserer heimischen Landwirtschaft im europäischen Binnenmarkt zu stärken. Dabei darf es aber nicht bleiben. Nun müssen zügig weitere steuerliche Entlastungsmaßnahmen und Regelungen zur Stärkung des einzelbetrieblichen Risikomanagements auf den Weg gebracht werden. Hierzu gehört beispielsweise die Einführung einer Risikorücklage sowie eine wirksame Entbürokratisierungsinitiative für die Landwirtschaft zur Wiederherstellung der Wettbewerbsfähigkeit.“

"Heimat-Gespräch" in der Börde

In der Magdeburger Börde besuchte Bundesminister Alois Rainer das Landwirtschaftsunternehmen Bördegrün GmbH und informierte sich über die vielfältigen Tätigkeitsfelder: von Pflanzenproduktion und Mutterkuhhaltung über Schul- und Kitaessen bis hin zu innovativen Naturschutzmaßnahmen. Gemeinsam mit anderen Betrieben engagiert man sich in einem kooperativen Ansatz für mehr Biodiversität in der Agrarlandschaft, koordiniert durch die Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt, erläuterte Geschäftsführer Urban Jülich. Maßnahmen sind u.a. Ackerwildkräuterstreifen und höhere Stoppelfelder. Mit Kooperationen kann man im Bereich Biodiversität tatsächlich messbare Ergebnisse liefern, ohne die Betriebe mit pauschalen Restriktionen einzuschränken.

Die Strukturen im Osten der Bundesrepublik sind ganz andere, als in seiner bayerischen Heimat, so der Landwirtschaftsminister. Die Vielfalt in der Landschaft und Landwirtschaft ist ein hohes Gut. Es sei für ihn ein Privileg, dass er bundesweit so viele unterschiedliche Betriebe und Menschen kennenlernen dürfe. Was er überall vorfindet: Menschen, die sich gemeinsam für eine gute Gemeinschaft einsetzen, für Wertschöpfung und Arbeitsplätze. Vor Ort wird anschaulich bewiesen, wie sich intensive landwirtschaftliche Nutzung und Umweltschutz verbinden lassen.

Hintergrund: Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer besucht in der Reihe "Heimat-Gespräche" vor Ort Unternehmen, Bürgermeistern, ehrenamtlich Engagierten u.ä., um mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die ihre Region aktiv mitgestalten.

Dr. Jens Birger von der Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt erklärt, wie kooperative Naturschutzmaßnahmen in der Praxis umgesetzt werden.

Dr. Jens Birger von der Stiftung Kulturlandschaft Sachsen-Anhalt erklärt, wie kooperative Naturschutzmaßnahmen in der Praxis umgesetzt werden.

Landwirtschaft zum Anfassen

Im Rahmen des Projekts „Beruf – Perspektive – Dorf“ fand mit der Klasse 7b der Gemeinschaftsschule „A. S. Puschkin“ in Oschersleben am 7. Oktober 2025 die erste praktische Einheit statt. Besucht wurde der Landwirtschaftsbetrieb „Semundo Agrar Urban Jülich“ in Hadmersleben, betreut wurde der Projekttag betrieblich von Manuel Schmolke und Babette Jülich, die den Schülerinnen und Schülern Landwirtschaft zum Anfassen und Schmecken boten.

Die verschiedenen Stationen wurden über eine Fahrt mit dem Kremser erreicht. Für die Schülerinnen und Schüler war das ein tolles Erlebnis. Direkt am Feld konnten Zuckerrüben begutachtet und auch gekostet werden. Auf dem Kartoffelacker durften die Schülerinnen und Schüler Kartoffeln stoppeln, was für viel Spaß und volle Beutel sorgte. Zum Schluss konnten noch die Galloway-Rinder bestaunt werden. Über alle Stationen hinweg wurde den Schülerinnen und Schülern vermittelt, wie viel Wissen, Arbeit und Sorgfalt in die landwirtschaftliche Produktion einfließen, um regionale und wertvolle Lebensmittel zu produzieren.

Mehr Informationen zu dem Projekt unter: https://www.bauernverband-st.de/gremien-und-verbandsarbeit/leader-projekte/