Einheitliche Regelung beim Wolf notwendig

Als einen Schritt in die richtige Richtung haben viele Weidetierhalter die Entscheidung des Bundesrates gewertet, eine Änderung des Naturschutzgesetztes hinsichtlich des Wolfes zu erlauben. Demnach kann den Abschuss von Einzeltieren oder mehreren Tieren aus dem Rudel erlaubt werden, wenn diese Menschen bedrohen oder durch sie ernste Schäden entstehen. Erlaubt ist der Abschuss künftig, wenn unklar ist, welcher Wolf Herdentiere angegriffen hat. Hören die Nutztierrisse nicht auf, dann ermöglicht das Gesetz, weitere Rudeltiere zu entnehmen, um Schäden abzuwenden.
Diese Neureglungen zum Abschuss sollen die Sorgen der Bevölkerung, die Interessen der Weidetierhalter und den Schutz der Wölfe als streng geschützte Tierart in einen angemessenen Ausgleich bringen, heißt es in der Gesetzesbegründung. Die Reaktion des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft und Energie dazu war Ablehnung. „In Sachsen-Anhalt gilt weiterhin die Leitlinie Wolf“, kommentierte Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert die Bundesratsentscheidung.
Laut der Leitlinie des Landesministeriums ist die Entnahme eines Wolfes auch möglich, zumindest in der Theorie. Ein verhaltensauffälliges Tier müsste erst identifiziert werden. Anschließend soll dieser bestimmte Wolf wiederholt unangenehmen Reizen ausgesetzt werden, denn für „eine erfolgreiche Vergrämung ist es wichtig, dass immer dasselbe verhaltensauffällige Tier dieser Lernerfahrung ausgesetzt werden kann.“
Wie das aussieht, wenn ein Wildtier in weiter Flur gezielten „Lernerfahrungen“ ausgesetzt werden soll, ist unklar. Klar ist hingegen, dass Sachsen-Anhalts Umweltministerin die Änderungen im Bundesnaturschutzgesetz nicht gedenkt zu berücksichtigen. Ihre Strategie bleibt unverändert, obwohl die letzten Risszahlen sehr hoch sind. Erst bei einem „unverhältnismäßig hohen finanziellen und emotionalen Schaden“ die Entfernung eines Wolfes überhaupt in Erwägung zu ziehen, ist jedoch nicht ausreichend.
Wir fordern ein Umdenken, zum Schutz der Weidetiere und der Erhaltung der Kulturlandschaft, Entscheidungen auf Bundesebene müssen auch auf Landesebene gelten. Der Wolf ist lernfähig und effizient. Hat er begriffen, dass Schafe leichtere Beute als Rehe sind, wird man ihm dies nicht wieder „aberziehen“ können und höhere Zäune allein werden die Weidetierhaltung in Sachsen-Anhalt nicht sichern.

Sehen heißt verstehen! Tag des offenen Hofes 2020

Am 13. Juni 2020 findet der diesjährige Tag des offenen Hofes (TdoH) statt. Alle Besucherinnen und Besucher können dort viel über Tiere, Technik und moderne Landwirtschaft erfahren und verlassen die Höfe mit mehr Wissen über die Arbeit der Landwirte und die Zusammenhänge. Die Hoftage werden über unsere Webseite und bundesweit über www.offener-hof.de beworben. Die teilnehmenden Betriebe werden in den kommenden Wochen unter dem Reiter „Veranstaltungen“ veröffentlicht.
Die zentrale Landesveranstaltung in Sachsen-Anhalt findet dieses Jahr im Landkreis Anhalt-Bitterfeld in Edderitz auf dem Hof Pfaffendorf statt. Der Bewirtschaftungsverbund kombiniert u. a. ökologischen und konventionellen Ackerbau, durch eine Biogasanlage, Milchviehhaltung und eine eigene Molkerei nehmen die Kreisläufe im eigenen Betrieb einen sehr hohen Stellenwert ein. Mehr erfahren Sie auf www.hof-pfaffendorf.de.
Für Fragen zum TdoH 2020 und zur Organisation wenden Sie sich bitte in der Hauptgeschäftsstelle des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V. an Andrea Drößler.
Sie wollen einen Tag des offenen Hofes ausrichten? Das Anmeldeformular für einen TdoH finden Sie unter www.bauernverband-st.de/downloads.

Wolf bleibt Problem

Vor kurzem wurden in Meitzendorf bei Magdeburg elf Schafe gerissen, ein weiteres musste notgeschlachtet werden. Die tödlichen Kehlbisse bei den Schafen weisen auf einen Wolf hin, die offizielle Ursache muss durch das Wolfskompetenzzentrums (WKZI) in Iden bestätigt werden. Im Januar sind landesweit 65 gerissene Tiere gemeldet worden, deren Halter nun auf Meldung warten müssen – ob es auch offiziell ein Wolf gewesen ist.

In Sachsen-Anhalt ließen 2019 mindestens 148 Tiere bei 51 Angriffen ihr Leben, für 59 weitere Nutztiere konnte nicht bestimmt werden, ob ein Wolf der Verursacher war. In Deutschland sind 2018/2019 offiziell 105 Rudel, 25 Wolfspaare und 13 Einzelwölfe gezählt worden, das sind 28 bestätigte Rudel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Die Datenlage ist jedoch problematisch. Dass etwa die vorläufigen Risszahlen 2019 unter den Vorjahreswerten liegen, ist auch der Bürokratie geschuldet. Der Aufwand beim Melden einzelner Risse überwiegt für Tierhalter den Ausgleich, die Bearbeitung nimmt Monate ein, mit unklarem Ausgang. Betroffene Nutztierhalter melden daher nicht immer alle Risse.

Für die Tierhalter ist diese Situation eine Zumutung. Kein Weidetierhalter weiß am Abend, ob seine Tiere am nächsten Morgen unversehrt sind. In Wolfsgebieten haben Schäfer und Mutterkuhhalter nie die Gewissheit, dass ihre Tiere nicht gerissen oder verletzt sind. Dies steht im Widerspruch zu den Anforderungen an Tierschutz und Tierwohl, die an Tierhalter gestellt werden.

Weidetierhalter und insbesondere Schäfer geraten durch den Wolf zudem wirtschaftlich unter Druck, aufgrund hoher Mehrkosten. Wenngleich Schutzmaßnahmen gefördert werden können: Die Förderung für die Anschaffung von Zäunen und Herdenschutzhunden ist wesentlich geringer als die entstehenden Kosten.

Die Wiederansiedelung des Wolfes ist politisch gewollt. Ohne durch die Politik gesetzte Grenzen für die Populationsentwicklung, den sogenannten günstigen Erhaltungsbestand, wird die Ablehnung im ländlichen Raum zunehmen. Landes- und Bundespolitik sind in der Pflicht, die Weidetierhaltung nicht nur als Ziel zu formulieren, sondern zu schützen. Andernfalls wird die Weidetierhaltung in Sachsen-Anhalt durch den Wolf verdrängt.

Fazit zur Grünen Woche

Auch in diesem Jahr herrscht in der Sachsen-Anhalt-Halle auf der Internationalen Grünen Woche gute Stimmung. Mit ihren Produkten haben die insgesamt mehr als 100 Ausstellerinnen und Aussteller aus Sachsen-Anhalt für Regionalität und Qualität geworben. Dass das bei den Besuchern gut ankam, zeigten nicht zuletzt die vollen Gänge zwischen den Ständen. Die IGW ist die weltweit wichtigste Messe für Ernährungswirtschaft, Landwirtschaft und Gartenbau und wurde im Januar 2020 zum 85. Mal ausgerichtet. Rund 400.000 Besucher kamen auf die Messe.

Zum Sachsen-Anhalt-Tag am 20. Januar waren, neben Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Dr. Reiner Haseloff, viele wichtige Akteure der Grünen Branche auf der Messe. Zusammen mit dem Ministerpräsidenten nahmen die Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, Sachsen-Anhalt Bauernpräsident Olaf Feuerborn, AMG-Geschäftsführer Dr. Jörg Bühnemann und Dr. Bernd Schwalenberg vom Bauernbund an einem gemeinsamen Rundgang teil.

Einer der Stände in der Halle 23b gehörte dem Brockenbauern Thielecke, Mitglied im Bauernverband Nordharz e.V. und überregional bekannt für sein Harzer Rotes Höhenvieh. Uwe Thielecke und seine Familie führen einen landwirtschaftlichen Betrieb mit Fokus auf Direktvermarktung und Regionalität, sie betreiben ein Steakhaus & Hofcafé, einen Hofladen und bieten Landwirtschaft zum Anfassen. Thielecke hatte der Gruppe um Ministerpräsidenten Haseloff eine Auswahl seiner prämierten Wurst- und Schinken-Spezialitäten angeboten.

Olaf Feuerborn, Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V., zieht nach der IGW ein positives Fazit: „Wir hatten wieder viele tolle Produkte in der Sachsen-Anhalt-Halle, die von unseren bekannten Lebensmittel-Verarbeitern und Direktvermarktern präsentiert wurden. Besonders die innovativen Produktideen zogen viele Besucher an. Hervorzuheben sind in diesem Jahr die Kräuterprodukte aus unserem Land, die am Freitag im Mittelpunkt standen. Alle Aussteller, mit denen ich mich unterhalten habe, waren sehr zufrieden, auch weil die Agrarmarketinggesellschaft wie gewohnt alles hervorragend organisiert hatte.“

Einen halbstündigen Bericht aus der Sachsen-Anhalt-Halle finden Sie unter:

Agrarforum der Landjugend

Auf dem Gelände des Fachbereiches Landwirtschaft der Fachschule Haldensleben fand am 10. Dezember das jährliche Agrarforum des Landjugendverbandes Sachsen-Anhalt e.V. statt. Unter der Überschrift:

„Was bedeutet es heute Landwirt*in zu sein?“
Neue Wege und Herausforderungen in Politik und Praxis

begrüßte die Landjugend die rund 200 Mitglieder sowie Gäste aus der Landespolitik, Lehrkräfte der Fachschule sowie Vertreter der Presse. Im Podium des Agrarforums standen Wiebke Fehse, Vorsitzende der Landjugend, Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie in Sachsen-Anhalt, Sven Borchert, 1. Vizepräsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V., Dr. Bernd Schwalenberg, Vizepräsident des Bauernbundes Sachsen-Anhalt e.V. sowie Phillip Krainbring, ein Junglandwirt mit viel Engagement im Bereich Social Media. Bernhard Daldrup, agrarpolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt, musste seine Teilnahme kurzfristig entschuldigen.

Während des rund zweistündigen Forums wurden viele Themen diskutiert, Sven Borchert sprach sich dabei besonders für innovative, wirtschaftlich tragbare Ansätze im Umweltschutz und neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit aus. Bei der anschließenden Weihnachtsfeier der Landjugend wurden die Gespräche von Verbandsvertretern, Jungbauern und den übrigen Gästen in kleineren Runden fortgeführt.

Bildautor: Detlef Finger

Milch für alle in Görzig

Unter dem Motto „Milch für alle!“ begann für rund 80 Schülerinnen und Schüler der Grundschule Görzig die große Pause am 18. Oktober anders als gewohnt. Der gesamte Schulhof war umgestaltet, die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt, Radio Brocken, Edeka und Schäfers haben ein großes und gesundes Frühstück aufgetischt, natürlich mit viel Milch. Neben Essen und Trinken gab es für die Grundschüler auch ein kleines Mitmachprogramm samt Quiz. Schirmherrin der Aktion ist Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch (CDU), die sich bei der Verteilung gleich selbst einbrachte. „Milch für alle!“, als regionales Projekt für Schülerinnen und Schüler in Sachsen-Anhalt, wird von den LandFrauen, dem Bauernverband sowie dem MULE unterstützt.

Für die Kinder war es eine ganz besondere Hofpause mit Spaß, Spannung sowie viel frischer Milch direkt vom Bauern. Die Freude wurde noch größer, als die Lehrer im gemeinsamen Quiz „aus Versehen“ verloren haben. Die Aktion in Görzig war die Auftaktveranstaltung, Radio Brocken lost seitdem immer mehr Schulen aus, bei denen ebenso ein großes und gesundes Frühstück spendiert wird.

Die Grundschule Görzig ist eine Umweltschule, das heißt auf Aspekte wie eine gesunde Ernährung wird besonderer Wert gelegt. Ebenso wird die Landwirtschaft der Umgebung im Zuge des Projektes „Grünes Klassenzimmer“ regelmäßig besucht.

Rückblick auf das Harzer Landwirtschaftsfest 2019

Das 22. Harzer Landwirtschaftsfest in Reinstedt startete fachlich, beginnend mit der Tierschau der Landestierzuchtverbände sowie der Fleischrindschau der RinderAllianz. Besucher konnten hier die Tiere bewundern und von den Fachleuten erfahren, was die Züchter für gesunde Tiere mit guten Leistungen beachten. Der Pferdezuchtverband Ostharz e.V. hat stolz seine neuen Fohlen präsentiert, der Schäferverein „Harzer Land“ die Lämmer, Muttertiere und Böcke. Auf dem Gelände in Reinstedt konnten auch Schweine im „Schweine-Mobil“ des Forums Moderne Landwirtschaft e.V. aus der Nähe begutachtet werden, was zu angeregten Gesprächen führte.

Neben der tierischen Seite des Harzer Landwirtschaftsfestes wurde Neugierigen ein großer Bauernmarkt zum Erkunden geboten und Fachkundige wie auch Laien fanden eine Ausstellung mit moderner Landtechnik und landwirtschaftlichen Oldtimern. Zum Mittag fand wieder die große Musikparade der Blaskapelle statt, die sich wegen Temperaturen von bis zu 38 °C in den Schatten gedrängt hatte. Vorher waren von Winfried Feuerstack, Vorstandsvorsitzender des Bauernverbandes Nordharz, bereits zahlreiche Ehrengäste begrüßt und zum gemeinsamen Rundgang eingeladen worden. Neben Winfried Feuerstack nahmen auch Landesbauernpräsident Olaf Feuerborn und weitere Verbandsvertreter an der Veranstaltung teil, um sich mit den Gästen aus Kreis- und Landespolitik auszutauschen.

Der Bauernverband Nordharz e.V. dankt allen Unterstützern, Teilnehmern und Besuchern für eine gelungene Veranstaltung. Auch in diesem Jahr war das Harzer Landwirtschaftsfest ein Erfolg und bot viel Programm für alle Besucher. Wegen der hohen Temperaturen waren etwas weniger Besucher als im vergangenen Jahr auf dem Gelände, aber die eng besetzten Plätze im Schatten zeigten das Interesse an solchen regionalen Veranstaltungen deutlich. Auch zur abschließenden Oldtimer-Parade um 17 Uhr waren die Ränge noch voll.

15. Juni 2019 „Tag des offenen Hofes“ – landeszentrale Veranstaltung

Mit großer Bühne, Traktoren und Tieren lädt die Produktivgenossenschaft „Altmark“ zum diesjährigen zentralen Tag des offenen Hofes in Sachsen-Anhalt ein. Jährlich und landesweit durch den Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. mitorganisiert, öffnen unterschiedliche Betriebe die Hoftore – auch in der Börde und zu anderen Terminen.
Am 15. Juni, dem diesjährigen Tag des offenen Hofes, können interessierte Besucher selbst Einblicke in einen Alltag bekommen, mit dem sie heute kaum noch Berührung haben. Dazu gehören die landwirtschaftlichen Nutztiere ebenso wie die moderne Technik, welche die Landwirte heutzutage einsetzen. Die Besucher können sich auf landwirtschaftlichen Betrieben informieren und Eindrücke sammeln. Die zentrale Veranstaltung findet dieses Jahr in einem Ortsteil von Klötze statt, in der Produktivgenossenschaft „Altmark“ eG Neuferchau. Der Vorstandsvorsitzende Henry Hartmann lädt alle herzlich ein. Neben Rinderaufzucht und Schweinehaltung bewirtschaftet der Betrieb Äcker und Wiesen in Naturpark Drömling und dessen Umland und unterhält eine moderne Biogasanlage, deren Abwärme 70 Häuser im Ort beheizt. Für den Tag des offenen Hofes wird in der Genossenschaft bereits kräftig vorbereitet. Es wird viel Regionales, Handwerk und andere Unterhaltung geboten werden. Große und kleine Kinder dürfen die Landmaschinen nicht nur anschauen, sondern auch eine Runde drehen.
Neben der Landwirtschaft bietet der Betrieb seinen Gästen Musik, Essen und Trinken, Kinderprogramm und vieles mehr. Im großen Festzelt wird es ab 11 Uhr ein unterhaltsames Programm geben, mit Achim Petry, Falco meets Axel Herrig, Markus sowie Jule Werner´s OLDIE EXPRESS. Der Betrieb wird sich auf der Bühne in einer Gesprächsrunde vorstellen.
Der Tag des offenen Hofes wird unterstützt durch den MDR Sachsen-Anhalt, EDEKA Hannover-Minden und die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt.

Demonstration vor der Staatskanzlei

Im Dezember 2018 wurde durch die Landesregierung Sachsen-Anhalts angekündigt, dass die Landesverordnung der Natura 2000 zum 01. Januar 2019 erlassen wird. Die deutlichen inhaltlichen Stellungnahmen des Bauernverbandes und weiterer Landnutzerverbände, wie Waldbesitzern, Anglern und Berufsfischern und vielen weiteren, wurden in vielen Aspekten wenig oder gar nicht berücksichtigt. Daher fand am 08. Januar 2019 eine gemeinsame Demonstration der verschiedenen Verbände des ländlichen Raumes statt.

Mehr als 350 Teilnehmer fanden sich vor der Staatskanzlei in Magdeburg. Neben Olaf Feuerborn, der als Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt die Kundgebung eröffnete, sprachen Sören Rawolle als direkt und massiv durch die Landesverordnung betroffener Landwirt, der Präsident des Waldbesitzerverbandes Sachsen-Anhalt, Franz Prinz zu Salm-Salm und Andreas Schlüter vom Landesfischereiverband Sachsen-Anhalt.

Die Sprecher forderten von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff eine klare Stellungnahme und ein Bekenntnis zum ländlichen Raum, dessen Lebenswert und dessen Wirtschaftlichkeit. Die Landesverordnung Natura 2000 ist in der vorliegenden und verabschiedeten Fassung für die Verbände nicht tragbar und sie werden das Thema daher aktiv begleiten.

Der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. dankt allen Mitwirkenden an der Vorbereitung und Durchführung der Demonstration für ihr Engagement.

Aktuelles zur Afrikanischen Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist weiter auf dem Vormarsch. Nachdem viele Länder in Osteuropa betroffen waren, brach das Virus im September 2018 plötzlich auch in Belgien aus. Sowohl Hausschweine als auch Wildschweine können von der Seuche betroffen sein. Tschechien ist mittels Einzäunung und Bejagung sehr konsequent mit der Seuchenbekämpfung umgegangen und hat seit 19. April […]