Afrikanische Schweinepest auf dem Vormarsch

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist auf dem Vormarsch Richtung Westen. Das Friedrich-Löffler-Institut schätzt die Einschleppung des Virus nach Deutschland als besorgniserregend ein. Der Ausbruch des Virus wäre für die Schweinehalter eine Katastrophe und würde schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen nach sich ziehen. Weiterlesen

Bauernverband und Landhändler bewerten Ertragserwartungen und Marktentwicklungen für Druschfrüchte

Es ist seit Jahren gute Tradition, dass sich der Bauernverband mit Vertretern des Landhandels über die zu erwartenden Erträge und die Marktlage bei den Druschfrüchten austauschen. So trafen sich am 30. Juni 2017 Vertreter beider Seiten, um den Stand der Kulturen, die Vermarktungsaussichten für Getreide und Raps aber auch die globalen Entwicklungen auf den Agrarmärkten zu diskutieren. Weiterlesen

Mähdrusch endet mit guten Durchschnittserträgen

maehdrescherZum Ende der Ernte von Getreide und Raps vermelden Sachsen-Anhalts Bauern überwiegend gute Durchschnittserträge. „Trotz der geringen Regenmengen im Frühjahr haben sich die Bestände von Getreide gut entwickelt und zu Erntemengen geführt, die leicht über unseren Erwartungen liegen. Einzig bei der Ernte von Raps wurden die Ertragserwartungen enttäuscht. Anders als in anderen Teilen Deutschlands können unsere Bauern größtenteils zufrieden mit den Ernteergebnissen sein. Die niedrigen Erlöse aus dem Verkauf der Ernte stellen jedoch eine große Belastung für unsere Betriebe dar, vor allem für Nutztierhalter, die seit inzwischen mehr als einem Jahr mit einem finanziellen Defizit wirtschaften müssen“, bilanziert Olaf Feuerborn, Präsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt e.V., auf der Erntepressekonferenz am 24. August in Cosa. Weiterlesen

Düngung und Pflanzenschutz sichern Ernährung aus heimischer Produktion

ausbringetechnik„Die politischen Initiativen zu Düngung und Pflanzenschutz gefährden durch praxisferne Festlegungen die Versorgung der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln aus der heimischen Produktion. Nutzpflanzen müssen bedarfsgerecht ernährt und vor Schädlingen, Krankheiten und vor konkurrierenden Pflanzen geschützt werden. Dann erst bringen sie Erträge, die unserer Gesellschaft eine auskömmliche Ernährung aus heimischer Produktion ermöglichen.“ Weiterlesen

Nerven in tierhaltenden Betrieben liegen blank

milchvieh„Die Nerven bei unseren Tierhaltern liegen angesichts der niedrigen Preise für Milch, Fleisch und Eier blank. Nutzvieh zu halten, damit für Produkte tierischer Herkunft in den Regalen der Lebensmittelhändler zu sorgen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum zu halten, bedeutet 365 Tage im Jahr Arbeit, von der man leben können muss“, erklärt Eberhard Stahr, Vizepräsident des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt.
Die Situation bei Schweinehaltern und bei Legehennenhaltern ist bereits seit mehreren Monaten von Preisen gekennzeichnet, die unterhalb der Wirtschaftlichkeit liegen. Seit einem Jahr befindet sich auch der Milchpreis auf Talfahrt und hat zum Ende letzten Jahres diese Grenze unterschritten.
„Die Erlöse decken nicht mehr die Kosten – grob überschlagen fährt jede Milchkuh zurzeit 1.000 Euro Minus pro Jahr ein. Für alle Milchviehhalter in Sachsen-Anhalt kommen so 127 Millionen Euro Verlust zusammen. Wenn der aufwendig produzierte Liter Milch weniger kostet als die Flasche Mineralwasser, stimmt etwas nicht“, schildert Stahr die Situation.
„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht, produzieren mit unseren Tieren nachhaltig und tiergerecht. Aber die Grenze des Erträglichen ist erreicht. Die Einkäufer im Lebensmitteleinzelhandel dürfen nicht nur Angebot und Nachfrage im Blick haben, sondern müssen ihren Teil der Verantwortung für eine regionale, tiergerechte und auskömmliche Nutztierhaltung übernehmen“, fordert Stahr.
Die Initiative Tierwohl ist ein erster Schritt, doch beteiligen sich längst nicht alle Lebensmittelhändler mit Einzahlungen in den Tierwohlfonds. Die hohen Anmeldezahlen aus der Landwirtschaft zeigen, dass die Landwirte bereit sind noch mehr Tierwohl zu machen. Die finanzielle Ausstattung der Initiative muss verbessert und die Teilnahme allen interessierten Betrieben ermöglicht werden. In der ersten Anmeldephase war die Initiative um das Doppelte überzeichnet worden.
Die Teilnahme an der Initiative Tierwohl entlässt den Lebensmitteleinzelhandel nicht aus der Pflicht, fair für uns auskömmliche Preise zu verhandeln. Der Tierwohlbeitrag gleicht nur die Mehraufwendungen für höhere Tierschutzstandards bei Schweinen und Mastgeflügel aus, trägt aber nicht zur wirtschaftlichen Stabilisierung bei.
Hilfe wird erwartet, indem etwa die Steuervorauszahlungen angepasst werden und das Land ein Liquiditätshilfeprogramm auflegt. „Auch Politik und Verwaltung sind gefordert, die Lasten und Kosten der Bürokratie für uns Landwirte deutlich abzumildern“, fordert Stahr. Der Wassercent ist nur ein Beispiel, das eine politisch entschiedene Belastung darstellt. Aber auch die Erfüllung bürokratischer Auflagen kostet Zeit und somit Geld.

Direktvermarkterweiterbildung am 23. März in Bernburg

ProduktpraesentationTraditionell führen die Agrarmarketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, die Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (LLFG) sowie der Bauernverband Sachsen-Anhalt e.V. (LBV) eine zentrale Weiterbildungsveranstaltung für Direktvermarkter mit Unterstützung des Landwirtschaftsministeriums des Landes durch. Weiterlesen

DBV-Forum Boden – Auftakt zum Internationalen Jahr des Bodens

flaechenfrassZum Auftakt des Internationalen Jahres des Bodens veranstaltet der DBV am 22. Januar 2015 (14:30 bis 18:00 Uhr) im City Cube in Berlin das „Forum Boden“. Weiterlesen

Grüne Woche 2015: „Wir nutzen und schützen aus Verantwortung“

igw2015„Wir nutzen und schützen aus Verantwortung“, unter diesem Motto lädt eine der größten Publikumsattraktionen der Internationalen Grünen Woche Berlin 2015 (16.-25.1.) alle Besucher auf den ErlebnisBauernhof in Halle 3.2. Weiterlesen

Bauernverband Anhalt schließt LEADER-Kooperationsprojekt REGIOKÜCHE ab

AbschlussveranstaltungDer Bauernverband Anhalt e. V. hat gemeinsam mit dem Kochverein Anhalt-Dessau e. V. im Rahmen einer Abschlussveranstaltung die Ergebnisse des LEADER-Kooperationsprojektes REGIOKÜCHE am 30. September 2014 im Radisson Blu Hotel Fürst Leopold Dessau präsentiert.
Ziel des LEADER-Kooperationsprojektes war es, auf der Grundlage einer Recherche und Analyse bereits existierender Kooperationsbeziehungen zwischen Landwirtschaft und Gastgewerbe, zukünftig den Einsatz regionaler Produkte in der regionalen Gastronomie zu fördern. Dazu wurden bestehende regionale Netzwerke wie die Regionalmarken Mittelelbe oder Bestes aus der Dübener Heide eingebunden und 30 Interviews mit landwirtschaftlichen Betrieben geführt.
Im Ergebnis konnten 25 Betriebe identifiziert werden, die die Möglichkeit haben und Bereitschaft besitzen die regionale Gastronomie zu beliefern. Interessierte Gastronomen können die Liste potentieller Lieferanten jederzeit beim Bauernverband Anhalt abfordern. Ein weiteres Projektergebnis ist ein Flyer ausgewählter gastronomischer Einrichtungen in der Region Anhalt, die jetzt schon regionale Rohstoffe einsetzen.
Da die Handreichung für Gastronomen beim Bauernverband Anhalt laufend aktualisiert und fortgeschrieben wird, können weitere landwirtschaftliche Betriebe jederzeit aufgenommen werden.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden nicht nur die Ergebnisse vorgestellt, sondern es kamen Landwirte mit potenziellen Abnehmern aus dem Hotel- und Gastgewerbe ins Gespräch. Um dies zu unterstützen, wurden ausgewählte regionale Produkte, sowohl roh wie auch verarbeitet, präsentiert.

Schnabelbehandlung ist Tierschutz

MdL Dorothea Frederking, Thekla Schicht, Katharina Elwert und Norbert Münch

MdL Dorothea Frederking, Thekla Schicht, Katharina Elwert und Norbert Münch

Schnabelbehandlung ist im Sinne des Tierschutzes, um die Tiere vor Verletzungen zu bewahren. Mit dieser Botschaft stellten sich am 19. September Norbert Münch, Vorsitzender des Bauernverbandes Saaletal und die Geschäftsführerinnen des Wirtschaftsverbandes Eier und Geflügel, Thekla Schicht, und des Bauernverbandes Sachsen-Anhalt, Katharina Elwert, einer Aktion der Bündnisgrünen vor dem Magdeburger Landtag entgegen. Weiterlesen