„Ernährungssicherheit nicht von der Prioritätenliste streichen“
Nächste Woche treffen sich die Agrarminister der EU in Luxemburg. Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer und die Bundesregierung auf, sich klar für eine starke und gut finanzierte EU-Agrarförderung (GAP) nach 2027 einzusetzen. „Deutschland kann Ernährungssicherheit nicht von der Prioritätenliste streichen“, sagt DBV-Präsident Joachim Rukwied.
Der Anlass: Das EU-Parlament hat signalisiert, dass es den Plänen für neue Partnerschaftspläne nicht zustimmt, weil zugesagtes Geld nicht sicher ist. Der DBV bewertet diesen Schritt angesichts ausgebliebener Nachbesserungen von Rat und Kommission als folgerichtig und spricht sich für einen klaren Kurswechsel in Brüssel aus. Der Verband fordert für die Jahre 2028 bis 2034 ein eigenes GAP-Budget von 500 Milliarden Euro in der EU, das nur für die Landwirtschaft verwendet werden darf. Ebenso notwendig seien ein eigenständiges, festes Budget für die ländliche Entwicklung und der Erhalt der Zwei-Säulen-Struktur. Eine generelle Renationalisierung der Agrarpolitik lehnt der Verband ab.
Die komplette Pressemitteilung des DBV finden Sie über diesen Link.
